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Ab dem 11.06.2024 auf allen Streamingplattformen erhältlich!

Blog

Wie es in den Wald hineinruft...

 

...so darf es leider nicht immer rausschallen. Auch wenn ich dies wirklich all zu gerne manchmal tun würde. 

Was ich meine?  - Anfragen!!

Heutzutage gibt es die Anfragen zu 99% per E-Mail, Messenger, Buchungsportalen. 

Früher war es üblich, dass man die angeschriebene/angesprochene Person noch mit dem Namen ansprach. Und versuchte irgendwie diese Anfrage noch ein wenig persönlich zu gestalten. 

 

Irgendwann ging es dann über in ein 
„Hallo, wir hätten gern...“

Da dachte ich mir schon immer... ok, wenigstens kommt nach dem „Hallo“ noch etwas persönlicherer Text und wahrscheinlich wurde diese Art gewählt, damit man bei der Anfrage von mehreren Sänger/Innen kein „Copy&Paste“ Fehler passiert. 
Ist zwar schade, aber jedem dem dies schon einmal passiert ist, kann sich in die Situation einfühlen und es verstehen. 

Aber die neuen Anfragen sind einfach nur noch zum unter den Tisch kriechen. 
Keine persönliche Anrede, kein hallo kein gar nix. Einfach nur eine Auflistung der Wünsche in einer Form, dass man sich überlegt „wissen die schon, dass eine E-Mail (fast) kostenlos ist? Und man nicht wie vor ewigen Zeiten bei einem Telegramm auf die Länge achten muss?“
Es fehlt wirklich nur noch das „Stopp“!!

„KirchlicheTrauung •Stopp• 3Lieder•Stopp• xy,xx,yz•Stopp•Kosten?•Stopp“

Mal ganz ehrlich, wer überlegt da nicht in einer Millisekunde genauso die Antwort zu gestalten oder es zu ignorieren bzw abzusagen. 

Aber das mache ich natürlich nicht! 
Denn erstens haben mir meine Eltern Anstand beigebracht und zweitens wäre so etwas rufschädigend. Denn man kann noch so gut sein, negative Dinge verbreiten sich 10x so schnell als positive. 

Jede Telegramm-Nachricht wird von mir freundlich und besonders höflich beantwortet. 

Denkt einfach mal darüber nach, wenn ihr mal wieder eine Anfrage oder auch nur die WhatsApp-Nachricht verschickt. 

Bis zum nächsten mal 

Eure 
Melanie 

 

Ab sofort gibt es hier eine Art Blog, in dem ich einfach ab und an aus dem Musiker-Leben plaudere! Viel Spaß

 

Irgendwo muss man doch sparen...

...oder besser gesagt „verwirrende Prioritäten“!
 
Die neuen Medien machen die Werbung heute oft einfacher, könnte man denken!!
Aber die neuen Medien haben auch gaaaaaanz große Nachteile und manchmal bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die gute alte „Mundpropaganda“ nicht die bessere Form war!
 
Warum ich darüber nachdenke? 
Ganz einfach!
 
Wenn man früher ein großes Fest, eine Veranstaltung oder sonstiges organisiert hat, wurden Familie, Freunde und Bekannte gefragt, ob sie gute Dienstleister kennen. Vom Caterer über die Blumen bis hin zur Musik wurden Empfehlungen ausgesprochen. So konnte es schon mal passieren, dass man als Musiker nach ein paar Jährchen die komplette Familie kannte und auf deren Partys als lebendes Inventar dazu gezählt wurde. 
 
Dann kam das Internet. Wenn man sich hervortun wollte, hatte man zusätzlich noch eine Website und ab und an kamen darüber Anfragen für „neue“ Veranstaltungen. 
 
Doch heute sieht das Ganze anders aus. Neben der Website hat man noch Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, SoundCloud und Co. Es gibt tausende von Gruppen, in denen sich z.B. Brautpaare, vornehmlich Bräute und Trauzeuginnen, Tipps und Anregungen holen können. 
 
Keine Frage - Klasse... aber halt nicht für alle Bereiche!
 
Ich bin in vielen dieser Gruppen oft großteils nur stille Mitleserin, manchmal muss ich aber einfach auch meinen „Senf“ dazu abgeben. 
Dort wird gesucht und von anderen gezeigt... 
 
Torten: Preise um die 150-5/600€ - gebongt! Weil die Torte ist ja was gaaanz wichtiges! Außerdem dauert die Herstellung der Torte ja und es ist eine mega Arbeit! 
 
Kleider: Zwischen 300 - 3500€ - ok ein Kleid muss schon sein.... Braut im Pyjama oder Jogger sieht nicht so doll aus! 
 
Location - 1500- (jetzt haltet euch fest) 23.000€. Ja genau für alle nochmal als Wort dreiundzwanzigtausend!!!!! ? wow! Aber nun gut es ist die absolute Wunschlocation und dann auch noch eine die bei den Stars angesagt ist... die muss man dann einfach auch haben!! Ist ja nur einmal im Leben....
 
Musik müssen wir in drei Sparten unterteilen. Da hätten wir, chronologisch gesehen, die Hochzeitssängerin:
 
Normal kostet eine professionelle Hochzeitssängerin zwischen 300 & 400€ teilweise zzgl. Fahrtkosten. 
 
DJ - normal liegt der Preis hier so ab 350€ zzgl. Fahrtkosten und evtl Umsatzsteuer. Dies ist für 5 Stunden und der „kleine“ Standardaufbau
 
Band - normal kann man für 4 Personen ab 1400/1500€ für 5 Stunden rechnen. Mit kleiner Technik. Zusätzliche Beleuchtung für das Ambiente ist dann noch nicht eingerechnet. 
 
Aber nun wollen wir mal ehrlich sein! Die Hochzeitssängerin darf nicht mehr als 100€ kosten, denn die singt ja höchstens 3-4 Lieder. „Die hat ja einen Stundenlohn, den hätte ich auch gern mal“
 
Der DJ soll bitte nicht 350€ für 5 Stunden kosten sondern maximal 400€ von 14-6 Uhr (16 Stunden). Er darf ja auch mitessen und bekommt die Cola dazu!
 
Und bei der Band - also mehr als 900-1100 für 6 Leute sind nicht drin und bitte bis Open End sprich so 10 Stunden. Auch hier dürfen sie natürlich mitessen und das Essen kostet ja schon 100€ pro Person!
 
Was alles dahinter steckt sieht niemand. Die Proben, dass Gesangstraining, das üben am Instrument, der ganze Bürokram, Aufbau, Abbau usw. ich habe es mal ausgerechnet. Ein DJ hat bei dem oben genannten Preis einen Stundenlohn von ca 4-6€ brutto und eine Sängerin von ca. 7-9€ brutto. Und das in Zeiten von Mindestlohn!!
 
Und diese Dumpingpreise entstehen durch Facebook und Co! Dort melden sich Hobbysängerinnen/-Bands/-DJs. Die dieses Geld als „nettes“ Taschengeld ansehen. 
Manchmal kommt es mir so vor, als wären wir bei m*h*mmer.de ! Das niedrigste Angebot nehme ich!!
 
Warum wird bei dem Part, der eine Feier unvergesslichen werden lässt/lassen kann,  gespart? Mal ganz ehrlich, wer sich für 23000€ eine Location bucht... ohne das Essen versteht sich, warum spart dieser Mensch an 2-4000€ für eine Band?? 
 
In diesem Sinne fragt doch einfach mal wieder in eurem Bekanntenkreis nach, wen die toll finden... hört es euch an und dann bucht zu fairen Preisen! 
 
Jeder will Leben... auch Berufsmusiker
 
Bis dahin
 
Eure
dieMel

 

 

 

30.03.2018

 

Das ist doch keine Arbeit,...

 

...dass machst du doch freiwillig!

 

Es ist schön, wenn man mal wieder diesen Spruch hört! Gern auch „...dass ist doch dein Hobby“

Ähm nö... damit verdiene ich meinen Lebensunterhalt. - „Ja aber es macht dir doch Spaß“

Ja, mir macht meine Arbeit Spaß, deine dir nicht? 
 

Dazu muss ich sagen, dass auch mein erlernter Beruf, den ich immer noch gerne in Teilzeit ausübe, sehr viel Spaß macht. 
Ist er deswegen auch keine „richtige“ Arbeit???

Dies würde nie jemand behaupten und trotzdem wird der Beruf des Musikers immer noch nicht gewürdigt... halt Stopp! Doch wird er, aber nur wenn Du mindestens alle 2 Stunden im Radio zu hören bist und den Promi-Berg erklommen hast. 
Dabei haben auch die Stars mal ganz klein angefangen. 

Nun gut, ich werde nun nicht dem Ruhm einer Helene Fischer erreichen, trotzdem muss man meinen Beruf der Sängerin nicht abwerten!
 

Warum haben wir auch hier dieses „Schranken-Denken“?
Ok, ich gehe nicht jeden Morgen in irgendeine Einrichtung (Büro/Firma usw) verbringe dort 8 Stunden am Tag und fahre wieder nach Hause, sondern probe zuhause. Natürlich auch nicht 8 Stunden täglich. Aber im besten Falle sind es 1-2 Stunden pro Tag nur für die bestehenden Songs. Denn allein das warmsingen nimmt so 10-30 Minuten in Anspruch. Werden Aufnahmen gemacht, dann können pro Song auch mal ganz schnell 4-5 Stunden ins Land gehen...wenn man Glück hat. 

Hinzu kommt die Zeit, die man für das erlernen neuer Songs kommt. Mal funktioniert es sofort, mal dauert es länger. Wie schon früher in Mathe. Mal konnte man die Gleichung sofort lösen, ein anderes Mal war das Brett vor dem Kopf extrem dick. 
 

Naja, nicht zu vergessen ist die Büroarbeit. Da muss man die Website aktuell halten, die Werbung muss gut durchdacht sein, die Facebook-Page und/oder alle anderen Seiten der zusätzlichen Präsentation müssen gepflegt werden. Die Buchhaltung muss penibel geführt werden, denn das übernimmt ja keine andere Abteilung wie in einer Firma. 

Sprich als Künstler ist man Hauptdarsteller, Personalamt, Buchhaltung, Steuergehilfe, Vertriebsleiter für Einkauf und Verkauf, Webdesigner, Marketingabteilung, Coach, und noch vieles mehr. 
Aber wohl gemerkt, für deine Mitmenschen wirst du dies immer nur aus Spaß und Hobby machen! 


Und genauso sehen es viele „Auftraggeber“, wenn Sie mal wieder sagen:
So viel soll das kosten? Aber du darfst doch bei uns singen und Werbung ist es ja auch für dich“.... ? Aber dies ist ein anderes Thema für einen weiteren Blog-Eintrag. 


Ich wünsche Euch frohe Ostern! 


Bis bald Eure
dieMel

 

09.02.2018

 

Was mache ich hier eigentlich....
 
Hallo da draussen!
 
Was soll ich sagen ausser....“und noch ein Blog im www!“. Einige werden jetzt denken, „Ok noch eine, die meint sie müsse sich und ihr Leben präsentieren“ andere wiederum werden sich freuen, endlich noch mehr lesen zu können undliebe Kommentare zu den einzelnen Blogs hinterlassen. Dann gibt es aber auch noch die stillen Leser, die alles genau beobachte, sichihren Teil denken und sich evtl. irgendwann mal zu irgendeinem Thema äussern, es teilen oder es einfach auch lassen.
 
Nun gut,dies ist dann schon mal geklärt! Aber über was schreibe ich nun hier in diesem Blog? Wer bin ich, dass ich denke einen Blog schreiben zu können. 
Mmh... ich bin eine von ca. 7 586 909 280  Personen (aktuelle Zahl, als ich dies hier geschrieben haben), was sich aber ca. Jede Sekunde um 2,5 Personen verändert. Privat habe ich außerhalb meiner 4 Wände nicht all zu viel zum mitteilen, beruflich als Erzieherin und Sängerin sieht dies schon anders aus. 
 
Als Erzieherin versuche ich mein Wissen, mit all meinen, mir zur Verfügung stehenden Mitteln, an die Kinder weiter zugeben. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sieht wie sich diese kleinen Wesen weiter entwickeln und ich/wir amEnde sagen können, dass wir einen  entscheidenen Weg mit ihnen gehen durften. 
 
Als Sängerin kann & darf ich viele Menschen begleiten, auf Festlichkeiten und Veranstaltungen jeglicher Art. In extrem berührenden Momenten wie Hochzeiten, Taufen oder Beerdigungen oder einfach richtig geniale öffentliche Partys wie Stadtfeste, Schützenfeste, Kneipenfeste usw. 
Doch in diesem Job gibt es mehr, als "nur" auf der Bühne stehen und ein "bissl" singen. Der Background ist manchmal viel härter als der eigentliche Job auf der Bühne! Und der ist schon absolut nicht zu verachten. 
 
Ich glaube, weil einfach immer wieder so viele wieder sagen "WAS...so viel willst du für ein "bißchen" singen" oder "Können wir noch etwas am Preis machen?  Du darfst auch gerne Werbung bei uns machen"! Haben mich veranlasst einfach mal einen Blog zu eröffnen. Um allen lieben Mitmenschen einen kleinen Einblick in das Leben hinter der Bühne zu gewähren. 
Nicht immer werden die Beiträge von mir alleine kommen, ab und an werde ich Euch auch werke von meinen Kollegen präsentieren. Denn warum das Rad neu erfinden, wenn es schon erfunden wurde und ich es euch einfach nur erneut präsentieren muss. 
 
Ich freue mich auf viele Kommentare und auch Anregungen. Vielleicht fallen euch ja auch Fragen ein, die ihr zu dem Thema Musiker immer mal wissen wolltet. Wenn machbar beantworte ich natürlich alles! 
 
Bis zum nächsten Beitrag 
Eure
dieMel
 

Kommentare

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  • Heidelbeeri2021 (Sonntag, 23. Mai 2021 23:13)

    Liebe dieMel,

    deine Passion zur Musik und als Sängerin merkt man dir bei jeder Zeile an! Mach' weiter so & alles Liebe!

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Melanie Hoheisel
dieMel - Sängerin
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